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Der Begriff Comeros©
Der Begriff Comeros hat verschiedene etymologische Wurzeln:
comer (span. Verb) 1. essen;
2. geniessencom¦eros
com (lat.
präpositionale Vorsilbe) 1. zusammen; 2. gemeinsam
3. verstärken
eros (griech.
Substantiv, m)
urspr. griechischer Gott der Liebe
1. das der geschlechtlichen Liebe innewohnende Prinzip
[ästhetisch-] sinnlicher Anziehung; 2. (verhüllend) Sexualität,
geschlechtliche Liebe; |
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Das Comeros-Symbol©
Das Comeros-Symbol besteht aus zwei miteinander vereinigten Hexagrammen,
die je wiederum aus zwei gleichschenkligen Dreiecken bestehen.
Das Hexagramm ist ein sehr altes Symbol. das vor allem im
tantrischen Hinduismus
und Buddhismus nachgewiesen wurde und später um 700 nach Christus in der
jüdischen
Tradition der Kabbala als "Schild Davids" auftaucht und schliesslich zum Symbol
des
Judentums wurde.
Schriftliche Hinweise des Hexagramms wurden auf
700 v. Chr. bis 800 v. Chr. datiert.
Es setzt sich aus zwei Varianten des
vielleicht
ältesten menschlichen Symbols, des
Dreiecks, zusammen.
Das mit der Spitze nach unten gerichtete gleichschenklige
Dreieck steht für die Scham
der Frau, für das weibliche Prinzip. Es stammt aus vorgeschichtlicher Zeit und
ist in
dieser Symbolik bei sehr vielen Völkern nachweisbar. Einiges später - in der
indischen
und griechischen Kultur wurde das Dreieck mit der Spitze nach oben zum Sinnbild
des
Phallus, zum männlichen Symbol.
Im Hexagramm sind beide Dreiecke vereinigt, das Symbol steht
in der frühen tantrischen
Kultur für die Vereinigung des weiblichen und männlichen Prinzips. Zum heute
bekann-
ten Symbol des Judentums ist das Hexagramm im 17. Jahrhundert geworden.
Die beiden Hexagramm des Comeros-Symbols nehmen die
ursprüngliche Symbolik
wieder auf. Die Dreiecke des Sterns verbinden sich mit zeitgenössischer
Farbsymbolik:
Rosa steht für das weibliche, hellblau für das männliche Prinzip.
Die Vereinigung der beiden Hexagramme symbolisiert die Gleichwertigkeit der
Gleichgeschlechtlichkeit gegenüber der Heterosexualität.
Der Kern der Vereinigung ist grün als Symbol einerseits der Hoffnung, anderseits
der
Naturverbundenheit.
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